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Neuigkeiten für alle Aktiven März 2018

 

Liebe Freunde und Mitstreiter,

 

Informationen können Probleme verhindern, unsere tägliche Arbeit leichter machen und unser Wissen über das Thema Integration von Flüchtlingen verbreitern. Und deshalb wollen wir allen Aktiven dabei helfen entsprechende Informationen zu bekommen.

 

Irgendwann werden wir hoffentlich einen regelmäßigen Newsletter starten, aber so weit sind wir heute leider noch nicht. Trotzdem werden wir dich von Zeit zu Zeit, wenn es unseres Erachtens Wichtiges zu berichten gibt, mit dir auf diesem Weg Kontakt aufnehmen. Falls du das nicht möchtest, gib bitte einfach eine kurze Rückmeldung. Wir nehmen dich dann selbstverständlich sofort aus diesem Verteiler raus.

 

 

Kurznachrichten (Details dazu im Chat)

  • Ehrenamtshotline beim Integrationpoint eingerichtet! Viele von uns kennen das Problem mit der ewigen Warteschleife. Jetzt gibt es eine Hotline speziell für Ehrenamtliche: 06221 7960 333
  • Sprechzeiten Integrationsmanagerin MO 12-15 Uhr / DO 9 - 12 Uhr /Urlaub von 14.3. - 20.3.Frau Urbanski Dienstag 10:00 - 12:00 und Mittwoch 14:00 - 15:30 Uhr)
  • Wer Interesse an Fotos von unserem „zauberhaften“ Café der Kulturen vom 20.2. hat, kann sie hier Fotos Zauberei beim Café der Kulturen“ herunterladen. 
  • Schäden jeglicher Art (Verstopfte Rohre, defekte Geräte, Rollläden etc.) bitte immer per Mail an Janina Schückle richten. So können wir sicher gehen, dass die Anfragen weder verloren gehen, noch doppelt bearbeitet werden.
  • Die Kasse im Rathaus ist für die Flüchtlinge, die ihre Bezüge dort abholen müssen, ab sofort nur noch Donnerstag von 8:00 – 12:00 Uhr geöffnet. In dringenden (Not-)Fällen bitte bei Frau Schütt um Hilfe bitten.
  • Neue Krabbelgruppe: Angela Weisbrod hat zusammen mit anderen Ehrenamtlichen eine regelmäßige Spiel- und Krabbelgruppe eingerichtet. Ganz herzlich eingeladen zur Teilnahme sind Flüchtlingsfamilien, aber auch deutsche Mütter mit ihrem Nachwuchs. Gemeinsam können die Kleinkinder nach Herzenslust miteinander spielen, während die Mütter das gemütliche Beisammensein und den Austausch bei Tee, Kaffee und Kuchen genießen (jeder darf etwas mitbringen). Jeden zweiten Donnerstagvormittag um 10 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde, Neue Schulstraße 10. Mehr Infos bei  krabbelgruppe@integration-ilvesheim.de.
  • Neue Integrationsmanagerin: Katharina Schütt vom Roten Kreuz füllt diese, von der Landesregierung geförderte, Stelle für Ilvesheim aus. Ihr Büro findest du im Rathaus – gleich am Eingang links.
  • Neu zugezogen sind 8 junge Männer aus Afghanistan. Sie wohnen in der Weinheimer Straße. Einige von ihnen gehen zur Schule bzw. zur Arbeit, einer von ihnen ist AZUBI. Frau Schütt und Herr Hölzing kümmern sich um sie – Patenstehen für diese Neuankömmlinge momentan leider nicht zur Verfügung.  

 

Immer uffbasse

Wir wissen auch nicht warum, aber es passieren momentan manchmal seltsame Dinge im großen Orbit der verschiedenen beteiligten Verwaltungsstellen.

  • Beispiel 1: Ein Flüchtling gibt den ausgefüllten Antrag zur Erneuerung der Aufenthaltserlaubnis zusammen mit dem Original des aktuellen Ausweises bei der Gemeinde ab, damit beides von dort an die Ausländerbehörde im Landratsamt weitergeleitet wird. Dort kommt der Antrag zwar an, aber vom Ausweis fehlt jede Spur. Deshalb wird der Flüchtling aufgefordert, seinen Ausweis nachzuliefern. Er hat aber ja keinen mehr...
  • Beispiel 2: Ein Flüchtling macht mit Hilfe der Gemeindemitarbeiter seine An-/Ummeldung nach Ilvesheim und gibt seinen Ausweis ab, damit vom Landratsamt die Ummeldung registriert und eingetragen werden kann. Tage später findet der Flüchtling seinen Ausweis – ohne irgendwelche Änderungen - im Briefkasten wieder. Er versteht nicht was passiert ist – und denkt alles wäre in Ordnung.

Jeder von uns, der so eine seltsame Geschichte mitbekommt, sollte beitragen die Sache wirklich schnell in Ordnung zu bringen. Flüchtlinge verstehen meist nicht, dass so etwas einen Rattenschwanz von Problemen verursachen kann – von ungültigen Papieren, einer fehlenden Aufenthaltserlaubnis über ausbleibende Zahlungseingänge zu ausbleibenden Zahlungen für Miete, Nebenkosten und Krankenkasse bis hin zu Mahnungen, usw.

 

Aktuelle Zahlen (Details dazu unter Zahlen, Daten und Fakten)

Jetzt haben wir fast 100 Flüchtlinge in Ilvesheim und es werden in diesem Jahr noch weitere Neuankömmlinge erwartet. Unsere Kapazitäten in Form von aktiven Paten und Helfern sind deutlich überschritten. Ein großes Dankeschön an alle Helfer und Paten, die zusätzliche Aufgaben übernommen haben. Trotzdem soll das nicht die Lösung sein. Wir verstärken unsere Aktivitäten auf der Suche nach zusätzlichen Aktiven. Falls du in deinem Bekanntenkreis Leute kennst, die eventuell Interesse hätten, dann lade sie gerne zu einem zwanglosen Kennenlernen bei unserem Café der Kulturen ein oder fordere sie auf mit uns direkt Kontakt aufzunehmen.

 

Der Lenkungskreis

hat sich in der Zwischenzeit neu aufgestellt. Wir möchten uns an dieser Stelle zunächst mal wirklich sehr herzlich für den Einsatz von Birgitta Schmücker, Margarete Zitzelsberger und Kade Horlacher bedanken. Sie haben in sehr schwierigen Zeiten mitgeholfen, den Erfolg unserer Arbeit auch im Lenkungskreis sicherzustellen. Jetzt sind sie zwar aus dem Lenkungskreis ausgeschieden, bleiben aber weiterhin aktiv in ihren Aufgabengebieten. Wir haben aber auch Neuzugänge zu verzeichnen. Aktuelle Mitglieder sind jetzt Doris Hartmann und Dieter Münster - beide weiterhin als Sprecher - sowie Angela Weisbrod, Stefan Martin, Petra und Gerhard Staufer.

  

Das AK Treffen

 am 21. März war sehr außergewöhnlich, da auch Bürgermeister Metz teilgenommen hat. Hier eine kurze Zusammenfassung:

  • Die Gemeinde stellt sich mit neuen Mitarbeitern und neuem Organigramm im Bereich Integration von Flüchtlingen neu auf.
    • Frau Jung ist Nachfolgerin von Frau Rimmele. Sie wird, zusammen mit Frau Zeisling zuständig für Anmeldungen von Flüchtlingen sein.
    • Ein Hausmeister wird ab 1.4. zur Verfügung stehen. Diese neue Funktion und auch die neue Integrationsmanagerin, Frau Schütt werden hoffentlich zu einer Verbesserung unserer Arbeit beitragen.
    • Der Bürgermeister informierte uns darüber, dass bei avisiertem Zuzug der Gemeinde nach heutigem Stand bis Ende 2018 an Wohnraum fehlt!
  • Der Lenkungskreis informierte über die jetzt definierte Vision und die Ziele für den Arbeitskreis
  • Die neue Fahrradwerkstatt ist noch im Vergabeprozess.
  • Wir haben über die, unserer Meinung nach, zu hohen Nebenkosten für Flüchtlinge diskutiert.
  • Das JUZ soll wiedereröffnet werden. Das kann für unsere Zwecke Synergieeffekte bedeuten.
  • Die neue Struktur für unsere Treffen wird mit einer Änderung durch Mehrheitsbeschluss von den Anwesenden verankert.

 Alle Details zu diesen Informationen findest du im Protokoll.

 

 

Neue Termine

20. März Café der Kulturen (öffentlich) monatlich!

 wie immer ein offener interkultureller Treffpunkt mit gemütlichem Beisammensein im JUZ. Dieses Mal mit einer Fotoausstellung über das gefährliche Leben in Afghanistan.

 

4.April 19:00 Uhr - Helfer und Patentreffen im monatlichen Wechsel mit Arbeitskreis-Treffen!

 Newsletter und Mails werden niemals den persönlichen Austausch zwischen uns ersetzen können. Dafür gibt es jetzt alle 2 Monate dieses Treffen für unsere Aktiven. Hier gibt es immer ein Schwerpunktthema mit wenigen, kurzen Informationen, aber ganz besonders steht die entspannte Atmosphäre und der persönliche Austausch im Vordergrund. Einladung folgt.

 

2.Mai 19:00 Uhr Arbeitskreis Treffen (öffentlich) im monatlichen Wechsel mit Helfer und Paten Treffen!

 Wie immer im Witzkeller. Wünsche und Anregungen zur Agenda sind jederzeit willkommen. Bitte an arbeitskreis@integration-ilvesheim.de. Und teilnehmen kannst auch du natürlich auch persönlich.

 

 

Fortbildung für Ehrenamtliche

 

Der Rhein-Neckar-Kreis bietet am 21. März 2018 von 18:30 bis 20:30 Uhr eine Fortbildung zum Thema „Basiswissen Asyl“ im Hauptgebäude des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis an. In der Fortbildung geht es um die grundlegenden Fragen eines Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe. Das sind z.B. Fragen wie, z.B.

  • Wie kommt eine Asylbewerberin oder ein Asylbewerber zu uns in die Gemeinde XY?
  • Wo bekommt die Geflüchtete oder der Geflüchtete sein Geld und wie viel ist das?
  • Hat mein Schützling eine Krankenversicherung?
  • Wie erhält man einen Deutschkurs?
  • Wer ist die richtige Ansprechperson für…?

Geleitet wird die Fortbildung von Herrn Kölmel, Referatsleiter der sozialen Beratung im Rhein-Neckar-Kreis, und Frau Keller, Sachgebietsleiterin der sozialen Beratung im Rhein-Neckar-Kreis. Die Fortbildung richtet sich an alle interessierte Ehrenamtliche.


 

Anmeldung per E-Mail an lisa.hoernig@rhein-neckar-kreis.de oder unter https://fo-ehrenamt.rhein-neckar-kreis.de

 

 

Vom Flüchtling gefrustet?

 Da unser Ehrenamt ja außer den wirklich schönen Seiten auch manchmal schwierige Situationen für unsere Arbeit mit sich bringt, hilft es eventuell die eigenen persönlichen (Ideal-)Vorstellungen über unsere Flüchtlinge etwas zu korrigieren und nicht in Frust zu verfallen. Interessiert? Dann empfehlen wir die Lektüre des Artikels "Gutmensch trifft Flüchtling".

 

Bezuschussung empfängnisverhütender Mittel

Es besteht die Möglichkeit, beim Sozialamt Leistungen für ärztlich verschriebene empfängnisverhütende Mittel zu beantragen. Diese Mittel können alle Flüchtlinge erhalten. Zugangsvoraussetzung ist die schriftliche Bestätigung einer staatlich anerkannten Schwangerschaftsberatungsstelle (Beratungsbescheinigung). Formulare sind beim Landratsamt oder beim Jobcenter erhältlich.

 

Neue Fahrtkostenrichtlinie für Sprachkurse

Bisher wurden den Flüchtlingen für alle geförderten Sprachkurse die Fahrtkosten in Höhe der tatsächlich entstandenen Kosten (z.B. Monatsticket) erstattet. Für alle Kurse die nach dem 1.1.2018 beginnen ist das nicht mehr der Fall. Stattdessen wird die Entfernung zur Schule in Kilometern und die Anwesenheitstage in der Schule zu einer komplizierten Rechnung herangezogen. Die genaue Beschreibung findest du hier.

 

Arbeitshilfe Passbeschaffung

Die Caritas hat eine Arbeitshilfe zum Thema Passbeschaffung erstellt. In einer Übersicht wird aufgeschlüsselt zu welchem Zeitpunkt ihres Asylverfahrens und mit welchem Aufenthaltstitel Geflüchtete bei der Passbeschaffung mitwirken müssen. Arbeitshilfe Passbeschaffung (Stand: Januar 2017)

 

Familiennachzug

Soll die im Rahmen des Familiennachzugs eingereiste Ehefrau einen eigenen Asylantrag stellen oder nicht?

Hat der Ehemann einen Flüchtlingsstatus mit zunächst drei Jahren Gültigkeit, so bekommt die Ehefrau eine ebenfalls auf diesen Zeitraum begrenzte Aufenthaltserlaubnis. Diese Erlaubnis ist allerdings an den Pass der Ehefrau gekoppelt; sollte dessen Gültigkeit in der Zeit der an den Mann gekoppelten Aufenthaltserlaubnis auslaufen, endet diese. Dann muss sie z.Zt. 300 € für die Bearbeitung und Ausstellung des Dokumentes zahlen.

 

Bis zur Ausstellung eines neuen Passes bekommt die betreffende Person von der Ausländerbehörde eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt, damit sie sich ausweisen kann.

 

Es ist aus vielen Gründen ernsthaft zu überlegen, ob in jedem Fall nicht ein Asylantrag der Ehefrau ihr zu einem selbständigen Status verhelfen kann. Außerdem hätte sie im Falle einer Trennung vom Ehemann dann einen eigenständigen Status.

 

Zum Ablauf dieses zweiten Weges: Die Ehefrau soll zunächst sich eine Aufenthaltserlaubnis (siehe oben) ausstellen lassen. Sie entscheidet sich dann irgendwann, einen eigenen Antrag zu stellen, bekommt für den Zeitraum bis zur Entscheidung eine Aufenthaltsgestattung, muss dafür aber nicht in eine Erstaufnahmeeinrichtung umziehen. Die Dauer dieses Verfahrens kann einige Monate dauern.

 

Wir Ehrenamtlichen sollten über die zwei genannten Möglichkeiten informieren, aber nicht zu einer bestimmten Entscheidung drängen. 

 

BAMF fordert anerkannte Flüchtlinge erneut zur Vorsprache auf

 

Es gibt Berichte, dass syrische Flüchtlinge, die vom BAMF im damaligen schriftlichen Verfahren (ohne individuelle Anhörung zu ihren Asylgründen) als Flüchtlinge anerkannt wurden, zu einem Gespräch in der Außenstelle geladen werden.

 

In dem Brief, den anerkannte Syrer/innen in NRW erhalten haben, heißt es u.a.: 
„Sie sind im Jahr 2015 oder 2016 in Deutschland angekommen – zusammen mit mehr als einer Million Schutzsuchender. Im Interesse der Schutzsuchenden wurden für bestimmte Herkunftsländer ergänzend zum regulären Verfahren auch schriftliche Verfahren durchgeführt. Auch Ihr Antrag wurde in einem solchen Verfahren bearbeitet und entschieden. 
Vor dem Hintergrund einer Überprüfung bittet das BAMF Personen, welchen im schriftlichen Verfahren ein Schutzstatus zuerkannt wurde, zu einem Gespräch. Hierzu lade ich Sie ein…
Die Teilnahme an diesem Gespräch ist freiwillig. Sollten Sie an diesem Termin verhindert sein, bitte ich um schriftliche Mitteilung……

 

Nach Rücksprache mit Asylanwälten/innen empfehlen wir, dass Betroffene dieser Einladung nicht folgen sollten, denn es gibt keine gesetzliche Verpflichtung zu einer solchen "Mitwirkung", worauf das BAMF ja auch hinweist. Es besteht auch die Gefahr, dass solch ein Gespräch bzw. dessen Ergebnis zum Anlass genommen wird, um ein Widerrufsverfahren einzuleiten.  Wenn das BAMF dies einleiten will, dann soll es das auf dem gesetzlich vorgesehenen Wege tun.

 

Sofern Sie Personen kennen, die ein solches Schreiben erhalten haben, nehmen Sie bitte mit den Flüchtlingsberatungsstellen der Verbände Kontakt auf, um das Vorgehen im konkreten Einzelfall zu besprechen. Es wäre gut, wenn Sie zuvor eine Kopie des Schreibens zur Verfügung stellen könnten.

(Quelle: Diakonisches Werk Weinheim)

 

 

Rhein Neckar Kreis

Die Gemeinden im Rhein Neckar Kreis wollen beim Thema Integration von Flüchtlingen mehr zusammenarbeiten. Begonnen haben bereits jetzt einige Initiativen, wie z.B. die Fortbildungsdatenbank mit Angeboten für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit. Momentan geht es viel darum die Vernetzung der Verantwortlichen zu verdichten. Die Gemeinden können viel voneinander profitieren und auch für uns Ehrenamtliche bieten sich da einige neue Perspektiven.

 

In Ilvesheim gab es im Februar das erste Treffen des „Koordinationskreises Ausbildung und Beruf“ der Gemeinden Edingen-Neckarhausen, Heddesheim und Ilvesheim sowie der Stadt Ladenburg. Es waren jeweils sowohl die Hauptamtlichen als auch die Ehrenamtlichen Vertreter anwesend. Dabei ging es zuerst einmal darum eine Art Inventur zu machen und mehr über die Schwierigkeiten der Beteiligten zu erfahren. Im nächsten Schritt soll nun herausgefunden werden wo und wie uns der Landkreis besser unterstützen könnte oder was die Gemeinden zusammen verbessern könnten.

 

Außerdem fand, ebenfalls im Februar, ein kreisweites Ehrenamtstreffen im Landratsamt statt. Ehrenamtliche Teilnehmer aus vielen Gemeinden im Landkreis erhielten viele Informationen aus der Arbeit der Ausländerbehörde und den anderen beteiligten Verwaltungsorganen und konnten ihre Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit im Alltag direkt an die richtigen Stellen berichten.

 

 

Integrationskonzept

 

Wunderbare Zukunft“: der Rhein Neckar Kreis ist dabei ein Integrationskonzept für alle 54 Städte und Gemeinden zu entwerfen. Dabei werden unterschiedliche Zielsetzungen verfolgt. Auf inhaltlicher Ebene geht es um die Förderung der Teilhabe von Geflüchteten in den zentralen Bereichen des Lebens. Außerdem sollen Strukturen und die kreisweite Integrationsarbeit gefördert werden. Grundsätzlich dient es als Orientierungsrahmen für die Entwicklung lokaler Strategien in den Kreiskommunen. Im Entwurf liegt aktuell ein Dokument mit 111 Seiten vor. Hier ein paar Zeilen, um einen Eindruck davon zu vermitteln um was es dabei geht.

 

Es wird eine Sammlung von Basiskennzahlen für die Integrationsarbeit geben. Im Integrationskonzept wird der Integrationsbegriff anwendungsorientiert und bezogen auf Handlungsfelder beschrieben. Dies soll insgesamt richtungsweisend für die Integrationsarbeit im Rhein-Neckar-Kreis sein. Das übergreifende Verständnis von Integration umfasst 4 Kernpunkte:

  • übergeordnete Zielsetzungen und die damit verbundenen Bereiche der Integrationsarbeit
  • die individuellen Voraussetzungen der Zielgruppe
  • der Einbezug der gesamten Bevölkerung
  • die normativen Grundlagen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens

Es wird umfangreiche und detaillierte Beschreibungen der Zielsetzungen, Maßnahmen, Rollen und Aufgaben der einzelnen Beteiligten im Integrationsprozess innerhalb dieser 4 Kernpunkte geben. Ein Konzept also, nach dem Ämter und Behörden genauso arbeiten können wie auch die Integrationsmanager und Ehrenamtlichen in den Arbeitskreisen der Gemeinden.

 

So, das war unser erster Versuch Neuigkeiten bei den Aktiven im Arbeitskreis zu verbreiten. Vielleicht ist es ein bisschen viel geworden. Vielleicht ist es dir auch zu wenig. Oder du vermisst genau das Thema, das dich am meisten interessiert. Am besten wär’s wenn du, egal welche Kommentare, Fragen oder Anregungen und Ratschläge du dazu hast, einfach mal an redaktion@integration-ilvesheim.de zurück schreibst. Wir wären sehr, sehr dankbar dafür!

 

 

Frohe Ostern!

 

Euer Lenkungskreis