Café der Kulturen

Der Arbeitskreis Integration Ilvesheim veranstaltet in Zusammenarbeit mit DRK-Kreisverband ein Café der Kulturen.

 

Eingeladen sind die in Ilvesheim lebenden Geflüchteten, alle Ilvesheimer BürgerInnen sowie alle Interessierten aus der näheren Umgebung.

 

Es geht darum, in geselliger Atmosphäre ein Miteinander zu schaffen, das über kulturelle, religiöse und soziale Hintergründe hinausgeht und gegenseitiges Verständnis schafft.

 

Dazu sind alle willkommen, in gemütlicher Runde Kaffee zu trinken oder Tee zu genießen, die mitgebrachten Köstlichkeiten und Spezialitäten vom Buffet zu naschen, und sich auszutauschen. Für Kinder und Jugendliche werden im JUZ viele Beschäftigungsmöglichkeiten geboten, die immer viel Spaß bereiten und auch Erwachsene zum Mitmachen animieren. 

 

Ob als Familie oder als Single, ob jünger oder älter - wir heißen Sie recht herzlich bei uns willkommen!

 

Das Café der Kulturen findet jeden 3. Dienstag im Monat von 18-20 Uhr im Jugendzentrum "JUZ" statt.

 

Informationen zum nächsten Café der Kulturen finden Sie hier.

 

Berichte über die bisherigen Café der Kulturen - Veranstaltungen finden Sie hier

 

Sie können das Café der Kulturen direkt per email kontaktieren: cafe@integration-ilvesheim.de

13. Café der Kulturen im JUZ am 19.Juni 2018

12. Café der Kulturen im JUZ am 15. Mai 2018

Es ist ermunternd, immer wieder neue Eindrücke nach jedem Café mit nach Hause zu nehmen. Aufbauend auf einem gewissen Stammpublikum, treffen sich aber immer mehr Besucher aus den unterschiedlichsten Beweggründen. Immer wird der Gedanke, der sich dahinter verbirgt, erfüllt: Ein Begegnungsangebot für Flüchtlinge und Helfern zum Austausch von Erfahrungen aus dem nicht immer leichten Alltag zu meistern, Auskunft zu geben über Probleme, von Ideen und von Wünschen. 

Menschen mit Migrationshintergrund verfügen in Bezug auf Bildungserfolge, Sprachkenntnisse, die Ausbildungs- und Erwerbsbeteiligung sowie weitere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens oft nicht über gleichberechtigte Teilhabe. Es ist für das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Wurzeln und den Zusammenhalt der Gesellschaft jedoch von großer Bedeutung, dass gleichberechtigte Teilhabe für alle in Ilvesheim lebenden Menschen realisiert wird. 

 

Eine erfolgreiche Integration bedingt das Zusammenwirken und das Engagement der Menschen in Ilvesheim. Dies bedeutet, dass die Gesellschaft Menschen mit Migrationshintergrund Angebote zur Beteiligung eröffnen muss. Und von Menschen mit Migrationshintergrund werden der Wille und das Engagement zur Annahme dieser Angebote erwartet, etwa beim Erwerb der deutschen Sprache. In der Integrationsarbeit hat die Vermittlung der im Grundgesetz festgeschriebenen und zwingend erforderlichen normativen Grundlagen Vorrang. Zugleich wollen wir  Neuzugewanderte dafür sensibilisieren, auf spezifische gesellschaftliche Werte oder Alltagskonventionen zu achten - die sie so eventuell aus ihrer Heimat nicht kennen - und diese wenn nötig zu respektieren.  

Erfolgreiche Integrationsarbeit für Flüchtlinge wird uns helfen, den demokratischen Wandel zu bewältigen und das Armutsrisiko zu vermindern. Erworbene Qualifikationen geben Flüchtlingen auch die Möglichkeit einer „ Rückkehr mit Perspektive “, stellen also eine Form der Entwicklungshilfe dar. Dies kann langfristig auch dazu beitragen, Fluchtursachen zu bekämpfen. 

Leider hat unser Arbeitskreis Integration nicht genügend Paten*Innen für alle Flüchtlinge. Auch deshalb bedarf es Veranstaltungen wie das Café der Kulturen, um einen breiteren Austausch zu ermöglichen:

Über Geselligkeit, mit einander sprechen, inzwischen bereits verstärkt in deutscher Sprache, Kaffee oder Tee trinken, das internationale Buffet zu bestücken und es gemeinsam genießen, heißt Gemeinschaft und Zusammenhalt in einer Gemeinschaft wahrzunehmen.

Ein Photo zeigt stellvertretend die freudige Stimmung! Große Begeisterung entfachte das Freundschaftsbänder knüpfen der Café Mitorganisatorin vom  DAK Mannheim unter Anleitung von Laura Hammerstein!. Im Nu entstanden tolle bunte Souvenirs für jedes Alter geeignet!

 

Allen Besuchern und Aktiven sagen wir ein Dankeschön für ihre Mithilfe. Das angekündigte Musikangebot wird zu einem späteren Termin nachgeholt!

Herzlichkeit zwischen Flüchtlingen und Paten

Ilvesheim Besuch beim Café der Kulturen im Jugendzentrum / Arbeitskreis Integration sucht Verstärkung

 

„Wenn ein Flüchtling ein Gesicht, einen Namen und eine eigene Geschichte bekommt, ist er nicht mehr einfach nur ’der Flüchtling’ und plötzlich auch gar nicht mehr so fremd“, erläuterte Gudrun Rosenlechner beim Café der Kulturen im JUZ (Jugendzentrum) in Ilvesheim. Gerade auch deshalb sind Begegnungen und direkter Austausch dem Arbeitskreis Integration, der von Dieter Münster und Doris Hartmann geleitet wird, äußerst wichtig.

 

 

Mit dem fast jeden Monat stattfindenden Café der Kulturen, zu dem jeder Bewohner der Inselgemeinde herzlichst eingeladen ist, wurde hierfür der perfekte Rahmen geschaffen. Gemeinsam mit dem DRK Mannheim hat der AK Integration die Veranstaltung ins Leben gerufen und wird von DRK-Seite aus von Laura Hammerstein mitorganisiert, die die Verbindungsperson vom DRK zu den ehrenamtlichen Helfern ist. Dieter Münster freute sich über ein volles Haus und begrüßte u. a. auch Bürgermeister Andreas Metz und Katharina Schütt, die Integrationsmanagerin vom DRK. Sie ist Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Integration und im Rathaus in dem Zimmer direkt nach dem Eingang hinter der 1. Tür links zu finden.

 

 

Schütt brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass die ehrenamtlichen Helfer in Ilvesheim so gut strukturiert sind und so ein tolles Projekt auf die Beine gestellt haben. Der AK Integration sei mit der Entwicklung des Cafés der Kulturen sehr zufrieden, so Dieter Münster.

 

 

Die Begegnungsveranstaltung mit einem Buffet mit mitgebrachten internationalen Speisen findet in aller Regel jeden dritten Dienstag im Monat statt, ist mal besser, mal weniger gut besucht. Die Einrichtung der Räumlichkeiten und das Außengelände des JUZ eigneten sich bestens zu den lockeren geselligen Treffen, so Münster weiter.

 

 

Die Anfangszeit hatte man dieses Mal bewusst um eine Stunde nach hinten, auf 18 Uhr verlegt und zudem noch einen Programmpunkt angekündigt. Der seit 35 Jahren in Ilvesheim lebende griechische Zauberer „Stathi“, alias Efstathios Frangopoulos, begeisterte die großen und kleinen Gäste mit Zauberei und wurde von seinen Zuschauern erst nach einer Zugabe entlassen.

 

 

Die positive Energie der Veranstaltung war sofort zu spüren. Die Begrüßungen zwischen den Paten und den ihnen anvertrauten Flüchtlingen waren sehr herzlich, und wo bei den Erwachsenen noch so manche Sprachbarrieren zu finden waren, zeigten die Kinder ihre guten Deutschkenntnisse. Eine Patenschaft erfordert einiges an Einsatz. Gudrun Rosenlechner ist von Anfang an eine der Patinnen für sechs junge Männer aus Eritrea. Anfangs war sie an jedem freien Tag gefragt, war auf Ämtern und allen möglichen Gängen mit dabei. Heute freut sie sich über die Selbstständigkeit, die ihre Schützlinge nicht zuletzt durch ihre Hilfe erlangt haben – auch wenn bei manchen Dingen eine Begleitung nach wie vor unerlässlich ist.

 

 

Genauso empfindet Lothar Liebitz. Er betreut eine vierköpfige Familie aus Syrien, freut sich über die Fortschritte und die kleinen Freuden der Familie. Er empfindet diese Aufgabe als Bereicherung. Er wird zu den Geburtstagen eingeladen, erlebt die Entwicklung der beiden Kinder, die voranschreitende Überwindung der Sprachbarrieren und freut sich über den Einstieg des Vaters ins Arbeitsleben.

 

 

Im Arbeitsleben verankert

 

 

Auch Ahmad Zikrea, der seit nunmehr sechs Jahren in Deutschland lebt und seit 2014 in Ilvesheim fest im Arbeitsleben verankert ist, fühlt sich sehr wohl in der guten Atmosphäre bei den Treffen. Der Mix aus Austausch, dem gemeinsamen Essen, Spielmöglichkeiten für die Kinder macht diese Veranstaltung aus.

 

Der Aufgaben gibt es noch viele, deshalb würde sich der Arbeitskreis Integration auch sehr über weitere Verstärkung freuen, so Münster.

 

Café der Kulturen 20. Februar 2018: „Herzlichkeit zwischen Flüchtlingen und Paten“

 

Erneut eine Headline im MM, die nicht treffender hätte sein können. Und auch der MM-Bericht von Monika Kohl gekonnt, informativ, so als ob man dabei gewesen wäre!

 

Zusammen mit Familien der Schutzsuchenden, neuen Gesichtern, Interessierten und Stammgästen, bildete sich eine lebendige Gemeinschaft, ein Miteinander, ein gemütliches Beisammensein mit unterschiedlichsten Themen und einer erstaunlichen Sprachenvielfalt, wobei die Fortschritte des Deutschunterrichts vor allem bei den Kindern deutlich wahr genommen wurden.

 

Nach zweimonatiger Pause spürte man nur Freude über das Wiedersehen, eine positive Energie erfasste alle Besucher. Unter ihnen auch Bürgermeister Andreas Metz mit einem Grußwort und interessanten Informationen zum JUZ, aber auch mit der Ankündigung der zukünftigen Platzierung der Fahrrad Reparaturwerkstatt des Arbeitskreises Integration auf diesem Areal. Das wird besonders die Anwohner der Kallstadter Strasse freuen!

 

Vorgestellt hat sich Katharina Schütt als Integrationsmanagerin vom DRK, im Rathaus tätig, deren Verantwortlichkeiten und Wirken bereits zu erkennen sind. Das stimmt den AKI sehr optimistisch! Laura Hammerstein, neue Mitorganisatorin des Cafés der Kulturen, ebenfalls vom DRK Mannheim, feierte einen glänzenden Einstand. Auch Christian Hölzing ist eine echte Verstärkung nicht nur für die Integrationsarbeit des Arbeitskreises.

 

Mit unter den Helfern auch der neu formierte Lenkungskreis mit Doris Hartmann, Dieter Münster, Angela Weisbrod, Petra und Gerhard Staufer. Stefan Martin, verantwortlich für Verwaltungsaufgaben, Protokolle und unsere Email-Kontakte, musste beruflich bedingt passen. Super wie unsere AKI- Mitglieder*Innen und zahlreiche Besucher*Innen sofort spürten, wo es Unterstützung im Service oder in der Küche wie auch beim Auf- und Abbau bedarf!

 

Auch das Buffet mitgebrachter Speisen und Köstlichkeiten war wie immer reich bestückt! Da kam niemand daran vorbei, internationale Küche im JUZ, ein Hochgenuss! Ein großer Dank gilt allen Köchinnen und Köchen, Café -und Teezubereitern, Kuchenbäckern*Innen, Dessertkünstlern für Süßes und Deftiges gleichermaßen, die Salatmacher* Innen nicht zu vergessen!

 

Gespannt kündigten wir, zum zweiten Mal seit Café-Eröffnung, einen offiziellen Programmpunkt an: Magie und Zauberei, präsentiert von Zauberer Stathi, geboren in Griechenland und seit 35 Jahren mit Familie in Ilvesheim wohnend! Ein Meister seiner Zunft, der die großen wie kleinen Besucher mit seinen verblüffenden Tricks faszinierte und begeisterte! Viel, viel Beifall der Lohn, denn Efstathios Frangopoulos zauberte im Ehrenamt! In den Café- Folgeveranstaltungen versuchen wir, einen etwas sich abhebenden Beitrag, aus Kultur, Musik, Sport und Aktuellem zu präsentieren - und so platzieren, dass die Gespräche untereinander nicht zu kurz kommen!

 

Ein Wiedersehen erfolgt am 20. März 2018 – wenn das Café der Kulturen wieder einlädt ins JUZ!

 

Dieter Münster