Fahrräder

Leider gibt es momentan keine Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge. Die bisherige war auf privatem Boden und konnte dort nicht weitergeführt werden. Die künftige werden wir auf dem Gelände des JUZ haben. Die Gemeinde hat uns dort freundlicherweise einen Platz hinter dem Gebäude zugewiesen und der Bürgermeister hat uns im Januar 2018 versprochen, dass die notwendige Vorbereitungsarbeiten von der Gemeinde durchgeführt und getragen werden. Dafür danken wir der Gemeinde sehr. Inzwischen ist der Boden gemacht worden und ein Zaun installiert. Leider sind bis heute die Arbeiten noch nicht abgeschlossen - es fehlt noch ein kleines Dach darüber. Also bitten wir um noch ein wenig Geduld.

Mobilität ist ein wichtiges Gut, um Transporte zu organisieren, von A nach B und zu den Behörden zu kommen, um Freunde zu besuchen und natürlich auch für den Arbeitsweg.

 

Aus diesem Grund hatten wir vom Arbeitskreis frühzeitig den Gedanken aufgegriffen, gebrauchte Fahrräder anzunehmen, um diese an die Schutzsuchenden, die zu uns kommen, weiterzugeben. Das „Weitergeben“ ist aber mit einigen Hindernissen verbunden, die es zu überwinden gilt. Aus diesem Grund haben wir uns für eine Fahrradwerkstatt entschieden, die erst einmal als „Mobile Werkstatt“ an verschiedenen Plätzen aufgebaut wurde, um - bei meist gutem Wetter – gespendete Fahrräder zu reparieren.

 

Anders als bei anderen Sachspenden (Möbel, Geschirr etc.) sind „unsere“ Räder meist reparaturbedürftig und nicht ganz leicht zu transportieren, gerade wenn sie nicht mehr fahrbar sind. Die notwendigen Reparaturen sind oft zeit- und kostenaufwändig.

 

Bei dem ersten Eintreffen der Schutzsuchenden im Sommer 2016 konnten wir all dies bewerkstelligen und die ersten 15 Räder übergeben. Bis zum Oktober 2017 hatten wir es geschafft, für alle Neuankommenden, die ein Rad brauchten, diese zur Verfügung zu stellen. Sie waren alle fahrtüchtig aber noch nicht allen Möglichkeiten entsprechend repariert. Leider konnten größere Probleme wie Schaltzüge, neue Ketten und Erneuerungen bei Bremsen noch nicht bzw. nur sukzessive und teilweise umgesetzt werden.

 

Wie an vielen Ecken und Enden in unserem Arbeitskreis ist auch hier das ehrenamtliche Engagement gefragt, damit die speziellen Radreparaturen gemacht werden können, das Know How auch an weitere HelferInnen weitergegeben wird und die gemeinsame Arbeit der Integration beginnen kann. Einige Helfer aus den Reihen der Schutzsuchenden sind bereits regelmäßig dabei und das Vermitteln von Sprache und Technik ist dabei nicht immer einfach.

 

Berichte über die Fahrradwerkstatt finden Sie hier.

 

Aktuelles: 

Die Fahrradwerkstatt wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 ihren festen Standort im Jugendzentrum Ilvesheim "JUZ" bekommen. Falls Sie Fahrräder spenden oder bei unserer Fahrradwerkstatt mithelfen möchten, müssen wir Sie deshalb leider um etwas Geduld bitten. Sobald unsere Fahrradwerkstatt in Betrieb geht wird es auch wieder eine direkte Kontaktmöglichkeit zur Arbeitsgruppe Fahrräder geben.