Bezüglich Informationen zum Coronavirus z.B. Internet-Links etc. bitte nach unten scrollen.
(am 28.07.2020  aktualisiert)



Integration ist einfacher,

 

wenn sich alle daran beteiligen!

 

  

Nichts macht glücklicher als anderen zu helfen!

 

Engagier dich für Flüchtlinge in Ilvesheim! Jetzt! Hier!

 

Aktuelle Informationsbroschüre zum Arbeitskreis im
Menü "Wir über uns -> Arbeitskreis Integration"

 

 


AKTUELLER DENN JE   Moria


WERTERHALT- Bildvortrag des Seenotbeobachters Daniel Kubirski

 

Lesbos ist voller Kontraste, hier kann man Urlaub machen in der Sonne liegen und die Zeit genießen, aber wie gut schmeckt einem das noch, wenn man weiß, dass auf dieser Insel auch das größte Flüchtlingslager Europas liegt. Es ist mit 19 000 Menschen, die dort unter unwürdigsten Bedingungen ausharren müssen, hoffnungslos überfüllt.

Aber nicht nur hier sind Menschenrechte und Menschenwürde in eine bedenkliche Schieflage geraten. Griechenland teilt sich eine gemeinsame Grenze im Meer mit der nur wenige Kilometer entfernten Türkei. Von hier aus sind im vergangenen Jahr über 70000 Menschen nach Europa geflohen. Leider schafft dies nicht jeder und die Gründe dafür sind so vielfältig wie abgründig. Weil es dort Verstöße gegen geltendes Recht gibt, ist Mare Liberum mit einem Schiff in diesen Gebiet unterwegs um die Situation vor Ort und so nah dran wie möglich zu dokumentieren. Dieses kleine Schiff von gerade einmal 21 Metern, ist international mit Freiwilligen besetzt und versucht unter anderem auch mit seiner bloßen Präsenz zu verhindern, dass rechtsfreie Räume entstehen, in dem Küstenwachen agieren können wie sie wollen – oft mit illegalen Pullbacks oder Pushbacks. Also mit Aktionen die Flüchtende auf kleinen und unsicheren Booten zurück in die Gewässer außerhalb der EU zurück holen oder sie zurückweisen.

 

Den ganzen Artikel finden Sie hier

 

 


Integrationskonzept kommt!

 

© Artikel aus "Ilvesheim informiert" 

 

Die Erstellung eines Integrationskonzepts für Ilvesheim nimmt spürbar Fahrt auf. Der Entwurf der Gemeinde und die Stellungnahme des Arbeitskreises Integration Ilvesheim (AKI) liegen vor. In einer ersten Zusammenkunft mit Bürgermeister, Verwaltung, Gemeinderäten und dem AKI fand ein reger Austausch statt. Ein erstes Gespräch im Beisein eines externen Moderators konnte inzwischen ebenfalls realisiert werden. 

 

Um ein gutes und auch langfristig tragbares Integrationskonzept zu erstellen, muss die Arbeit am Konzept und auch später die Arbeit mit dem Konzept auf eine möglichst breite Basis gestellt werden. Wir sind überzeugt, dass Integrationsarbeit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist und alle Bürger*innen betrifft. Daher sollten auch alle die Möglichkeit zur Einflussnahme auf dieses Konzept haben und zur aktiven Mitarbeit bei der Erstellung eingebunden werden.

 

Mithilfe einer Förderung aus der Initiative Allianz für Beteiligung e.V. soll das vorliegende Integrationskonzept nun in einem Bürgerbeteiligungsprozess fortgeschrieben und den aktuellen Begebenheiten angepasst werden. Hierzu plant die Gemeinde so genannte Nachbarschaftsgespräche in Ilvesheim. Dabei ist es ein besonderes Anliegen sowohl Menschen mit als auch ohne Migrationshintergrund einzubeziehen. Angestrebt wird eine Mischung aus Zufallsauswahl und direkter Ansprache mit Unterstützung des Arbeitskreises.

 

Das vorliegende Integrationskonzept bietet bereits eine gute Darstellung des Status Quo der Zuwanderung nach Deutschland und in die Region Rhein-Neckar sowie eine ausführliche Aufstellung der bestehenden Unterstützungsangebote in unserer Gemeinde. Der nun geplante Bürgerbeteiligungsprozess sollte aus unserer Sicht daher genutzt werden, um ein gemeinsames Zukunftsbild der Integrationsarbeit in unserer Gemeinde zu entwickeln und hierfür notwendige Schritte zu skizzieren. Leitfragen für den Dialog mit der Bürgerschaft wären aus unserer Sicht u.a.: Wo steht Ilvesheim beim Thema Integration heute? Was ist gelungen? Was kann noch besser werden? Wo möchte die Gemeinde bei der Integration hin – was soll erreicht werden? Wie sehen die längerfristige Zielsetzung und Vision aus? Was muss geschehen, um sich dieser Zielsetzung zu nähern?

 

Eine wichtige Frage ist für uns auch, wie der Fortschritt bei der Umsetzung der gemeinsam erarbeiteten Ziele überprüft werden kann. Sinnvoll erscheint uns, auch die spätere Umsetzung der Ergebnisse aus dem Bürgerbeteiligungsprozess von einer/m externen Berater*in, begleiten zu lassen. Wir versprechen uns aus den geplanten Nachbarschaftsgesprächen wichtige Impulse für die Integrationsarbeit in unserer Gemeinde, die wir gemeinsam in die Tat umsetzen möchten. 

 

SIE&WIR – gemeinsam helfen verbindet.

 

 

Für den Arbeitskreis Integration/AKI:

 

                                                                    LK  / Thorsten Walther

 

 

 


Hinweise bezüglich des Coronavirus:

 

 

1) Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die
    Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung 
– 
CoronaVO)

    vom 23.Juni 2020 -> hier

 

    ____________________________________________

 

2) WICHTIGE INFORMATION zum INTEGRATIONSMANAGEMENT:

 

  • KEINE SPRECHSTUNDENTERMINE
  • KEINE PERSÖNLICHE BERATUNG
  • KEINE OFFENEN SPRECHSTUNDEN für 
     
    GEFLÜCHTETE PERSONEN

     Siehe auch Schreiben vom Roten Kreuz => hier

    ____________________________________________

 

3)   Informationen im Internet (aktualisiert bzw. geändert am 19.05.20)

 

 

   ____________________________________________

 

4) Die wichtigsten Anlaufstellen in der Region (28.03.2020 ) -> hier 

 

   ____________________________________________

 

 

5) Corona-Telefon-Hotlines

  • RNK  Gesundheitsamt 06221 / 522 18 81  täglich 7:30 - 19 Uhr
  • Baden-Württemberg    0711 / 904 39555   Mo-Fr  9 - 16 Uhr

   ____________________________________________

 

 

 

6) Flyer des Roten Kreuzes in unterschiedlichen Sprachen 
      
       ArabischEnglisch, Farsi, Französisch, Kurdisch-Sorani, Somali, Tigrinya, Türkisch, Urdu

      Mehrsprachig Sharepics Schutz vor Infektionen

     ___________________________________________

 

7) Eine Anleitung zu Masken tragen in unterschiedlichen Sprachen 
    findet Ihr hier  
(neu)

 

 

   ___________________________________________

 

 

 

8) Termine des AKI
   
 Siehe unter Terminen.

 

   ___________________________________________

 

9) Auswirkungen von Corona auf den Aufenthalt von

    ausländischen Arbeitnehmer*innen, Auszubildenden und

    Studierenden -> Artikel vom IQ Netzwerk

 

 


Was ist eigentlich Integration?

 

Menschen mit Migrationshintergrund verfügen in Bezug auf Bildungserfolge, Sprachkenntnisse, die Ausbildungs- und Erwerbsbeteiligung sowie weitere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens oft nicht über gleichberechtigte Teilhabe. Es ist für das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Wurzeln und den Zusammenhalt der Gesellschaft jedoch von großer Bedeutung, dass gleichberechtigte Teilhabe für alle in Ilvesheim lebenden Menschen realisiert wird.

 

Die Voraussetzung dafür ist Chancengleichheit – sie soll in den zentralen Lebensbereichen wie dem Bildungssystem, dem Arbeitsmarkt, dem Wohnungsmarkt sowie dem Vereins- und Freizeitleben für alle Menschen in Ilvesheim bestehen. Es gibt nämlich nicht „die Integration in die Gesellschaft“, sondern lediglich Integrationsprozesse in verschiedenen Teilbereichen Deshalb setzen wir uns ein für Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten, Bildungschancen, Sprachkurse, das alltägliche Zusammenleben, z. B. am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, im Kindergarten, in der Schule und im Verein und die Abwehr von Diskriminierung. Flüchtlinge müssen allerdings auch bereit sein, diese anzunehmen und grundsätzlich das ihnen Mögliche tun, um gesellschaftliche Teilhabe zu erreichen. Eine wichtige Voraussetzung erfolgreicher Integration ist deshalb, dass alle hier lebenden Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder vom Vorliegen eines Migrationshintergrunds bereit sind, Anerkennung und Respekt für einander sowie Offenheit für Angehörige anderer Kulturen und Religionen aufzubringen. Nur wer sich anerkannt und respektiert fühlt, wird auch bereit sein, unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

 

Erfolgreiche Integration bedingt das Zusammenwirken und das Engagement der Menschen in Ilvesheim. Dies bedeutet, dass die Gesellschaft Menschen mit Migrationshintergrund Angebote zur Beteiligung eröffnen muss. Und von Menschen mit Migrationshintergrund werden der Wille und das Engagement zur Annahme dieser Angebote erwartet, etwa beim Erwerb der deutschen Sprache.

 

In der Integrationsarbeit hat die Vermittlung der im Grundgesetz fest-geschriebenen und zwingend erforderlichen normativen Grundlagen

Vorrang. Zugleich wollen wir Neuzugewanderte dafür sensibilisieren, auf spezifische gesellschaftliche Werte oder Alltagskonventionen zu achten - die sie so eventuell aus ihrer Heimat nicht kennen - und diese wenn nötig zu respektieren (Alltagsregeln, z.B. Pünktlichkeit). 

 

Erfolgreiche Integrationsarbeit für Flüchtlinge wird uns helfen, den demokratischen Wandel zu bewältigen und das Armutsrisiko zu vermindern. Erworbene Qualifikationen geben Flüchtlingen auch die Möglichkeit einer „Rückkehr mit Perspektive“, also eine Form der Entwicklungshilfe dar. Dies kann langfristig auch dazu beitragen, Fluchtursachen zu bekämpfen.

 

Es ist also nicht nur ein Gebot des Asylrechts, sondern vor allem der Menschlichkeit und eines vorausschauenden Blickes in eine Zukunft, in der wir gemeinsam mit diesen Menschen leben werden, die ankommenden Geflüchteten in unserer Gemeinde zu unterstützen und gemeinsame Werte zu leben.

 

Alle Informationen über unsere Arbeit und die Flüchtlinge in Ilvesheim finden Sie auf www.integration-ilvesheim.de