Bezüglich Informationen zum Coronavirus siehe unter Informationen

 



Integration ist einfacher,

 

wenn sich alle daran beteiligen!

 

  

Nichts macht glücklicher als anderen zu helfen!

 

Engagier dich für Flüchtlinge in Ilvesheim! Jetzt! Hier!

 

Aktuelle Informationsbroschüre zum Arbeitskreis im
Menü "Wir über uns -> Arbeitskreis Integration"

 

 


 

                       Filmabend: „Wir sind jetzt hier“ am 30.09.2021

 

Liebe Ilvesheimerinnen und Ilvesheimer, wir laden Sie herzlich im Rahmen der Interkulturellen Woche 2021 zum Filmabend ein. In Kooperation mit dem Evangelischen Kirchenbezirk Ladenburg-Weinheim zeigt der Arbeitskreis Integration den Film „Wir sind jetzt hier“ von Ronja von Wurmb-Seibel und Niklas Schenk. Im Anschluss diskutieren wir mit Niklas Schenk und einem Protagonisten des Films. Die beiden werden online zugeschaltet sein. 

Der Filmabend findet am 30.09.2021 um 19:30 Uhr im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche Ilvesheim statt. Der Eintritt ist frei. Es gilt die 3G-Regel. 

Begrenztes Platzangebot. Reservierungen erbeten unter: tatjana.briamonte-geiser@kbz.ekiba.de0160 97706419 

Zum Film: Als 2015 mehr als 800.000 Geflüchtete nach Deutschland kamen, waren sie die Angstgegner aller Integrationsskeptiker: Junge Männer, die allein aus Syrien oder Afghanistan, aus Somalia, Eritrea oder dem Irak nach Deutschland kamen. Sie wurden zur Projektionsfläche genauso für ernsthafte Sorgen wie für plumpen Rassismus. 

Zugleich wurde viel häufiger über sie gesprochen als mit ihnen – und da setzt dieser Film an. Sieben junge Männer erzählen in die Kamera vom Ankommen in Deutschland – von lustigen und beglückenden Momenten und von Momenten tiefster Verzweiflung, von ihren Ängsten und wie sie mit ihnen umgegangen sind, von Rassismus und von der Liebe. Ihre Geschichten lassen die Zuschauer teilhaben an den emotionalen Turbulenzen, die eine Flucht fast immer nach sich zieht und sie erzählen viel darüber, was es auch in den nächsten Jahren noch braucht, damit Integration gelingt. (Text: Friedrich-Ebert-Stiftung) 

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie an diesem Abend begrüßen dürfen!

 

Doris Hartmann

 


                                Vorankündigung - Save the day!

Lange vor einer Veranstaltung wird heute oft eine Terminankündigung verschickt mit dem Slogan: Save the day. Damit bekommen Gäste und Interessierte Gelegenheit, sich den Termin rechtzeitig freizuhalten. Die eigentliche Einladung folgt erst später, wenn die genauen Rahmenbedingungen wie Anfangszeit, Programmpunkte, Veranstaltungsort etc. feststehen. 

Auf zwei Veranstaltungen kann der AKI bereits heute hinweisen:
Am Dienstag 21. September 2021 findet im JUZ ab 17:00 Uhr der Neustart des Café der Kulturen mit einem herbstlichen Angebot statt, für die Jugend und Erwachsene gleichermaßen: Denn DRACHENBAUEN und DRACHENSTEIGEN LASSEN stehen im Mittelpunkt. 
Statt des traditionellen internationalen Buffets, das die Corona Vorgaben nicht erlauben, sind Köstlichkeiten wie Apfel -und Zwiebelkuchen und Obst im Angebot, auch Kaffee und Tee und kalte Getränke. Musikalisch unterhält wie gewohnt perfekt Stefan Bauer! 
Das Café der Kulturen findet im JUZ im Freigelände statt, bei Starkregen muss die Veranstaltung leider abgesagt werden.
Beim zweiten Programmangebot steht der FILM < Wir sind jetzt hier >, Erfahrungen einer Gruppe junger männlicher Flüchtlinge nach ihrer Ankunft in Deutschland, die sich selbst und in direkter Weise äußern,  Filmemacher Niklas Schenk ist anwesend. Termin: Donnerstag, 30. September 2021 im evangelischen Gemeindesaal der Martin Luther KircheBeginn 19:30 Uhr.
Wir hoffen mit diesen Angeboten für Alle frühzeitig Interesse geweckt zu haben! 


INTEGRATIONSKONZEPT 2026: MACHEN SIE MIT!

Integration gelingt nur gemeinsam!
Für die Neuauflage des Integrationskonzeptes ist daher Ihre Meinung gefragt!
Welche Ziele sollten wir im Rhein-Neckarkreis in den nächsten Jahren umgesetzt haben?
Welche Maßnahmen und Projekte dürfen nicht fehlen?
In drei Phasen möchten wir Ihnen zwischen Herbst 2020 und Frühjahr 2021 die Gelegenheit geben,
Ihre Meinung und Ideen ins Bereich Integration einzubringen.
Informieren Sie sich unter www.beteiligung-im-kreis.de über den aktuellen Stand des Beteiligungsprozesses und seinen Sie aktiv dabei!

 


AKTUELLER DENN JE   Moria


WERTERHALT- Bildvortrag des Seenotbeobachters Daniel Kubirski

 

Lesbos ist voller Kontraste, hier kann man Urlaub machen in der Sonne liegen und die Zeit genießen, aber wie gut schmeckt einem das noch, wenn man weiß, dass auf dieser Insel auch das größte Flüchtlingslager Europas liegt. Es ist mit 19 000 Menschen, die dort unter unwürdigsten Bedingungen ausharren müssen, hoffnungslos überfüllt.

Aber nicht nur hier sind Menschenrechte und Menschenwürde in eine bedenkliche Schieflage geraten. Griechenland teilt sich eine gemeinsame Grenze im Meer mit der nur wenige Kilometer entfernten Türkei. Von hier aus sind im vergangenen Jahr über 70000 Menschen nach Europa geflohen. Leider schafft dies nicht jeder und die Gründe dafür sind so vielfältig wie abgründig. Weil es dort Verstöße gegen geltendes Recht gibt, ist Mare Liberum mit einem Schiff in diesen Gebiet unterwegs um die Situation vor Ort und so nah dran wie möglich zu dokumentieren. Dieses kleine Schiff von gerade einmal 21 Metern, ist international mit Freiwilligen besetzt und versucht unter anderem auch mit seiner bloßen Präsenz zu verhindern, dass rechtsfreie Räume entstehen, in dem Küstenwachen agieren können wie sie wollen – oft mit illegalen Pullbacks oder Pushbacks. Also mit Aktionen die Flüchtende auf kleinen und unsicheren Booten zurück in die Gewässer außerhalb der EU zurück holen oder sie zurückweisen.

 

Den ganzen Artikel finden Sie hier

 

 


Integrationskonzept kommt!

 

© Artikel aus "Ilvesheim informiert" 

 

Die Erstellung eines Integrationskonzepts für Ilvesheim nimmt spürbar Fahrt auf. Der Entwurf der Gemeinde und die Stellungnahme des Arbeitskreises Integration Ilvesheim (AKI) liegen vor. In einer ersten Zusammenkunft mit Bürgermeister, Verwaltung, Gemeinderäten und dem AKI fand ein reger Austausch statt. Ein erstes Gespräch im Beisein eines externen Moderators konnte inzwischen ebenfalls realisiert werden. 

 

Um ein gutes und auch langfristig tragbares Integrationskonzept zu erstellen, muss die Arbeit am Konzept und auch später die Arbeit mit dem Konzept auf eine möglichst breite Basis gestellt werden. Wir sind überzeugt, dass Integrationsarbeit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist und alle Bürger*innen betrifft. Daher sollten auch alle die Möglichkeit zur Einflussnahme auf dieses Konzept haben und zur aktiven Mitarbeit bei der Erstellung eingebunden werden.

 

Mithilfe einer Förderung aus der Initiative Allianz für Beteiligung e.V. soll das vorliegende Integrationskonzept nun in einem Bürgerbeteiligungsprozess fortgeschrieben und den aktuellen Begebenheiten angepasst werden. Hierzu plant die Gemeinde so genannte Nachbarschaftsgespräche in Ilvesheim. Dabei ist es ein besonderes Anliegen sowohl Menschen mit als auch ohne Migrationshintergrund einzubeziehen. Angestrebt wird eine Mischung aus Zufallsauswahl und direkter Ansprache mit Unterstützung des Arbeitskreises.

 

Das vorliegende Integrationskonzept bietet bereits eine gute Darstellung des Status Quo der Zuwanderung nach Deutschland und in die Region Rhein-Neckar sowie eine ausführliche Aufstellung der bestehenden Unterstützungsangebote in unserer Gemeinde. Der nun geplante Bürgerbeteiligungsprozess sollte aus unserer Sicht daher genutzt werden, um ein gemeinsames Zukunftsbild der Integrationsarbeit in unserer Gemeinde zu entwickeln und hierfür notwendige Schritte zu skizzieren. Leitfragen für den Dialog mit der Bürgerschaft wären aus unserer Sicht u.a.: Wo steht Ilvesheim beim Thema Integration heute? Was ist gelungen? Was kann noch besser werden? Wo möchte die Gemeinde bei der Integration hin – was soll erreicht werden? Wie sehen die längerfristige Zielsetzung und Vision aus? Was muss geschehen, um sich dieser Zielsetzung zu nähern?

 

Eine wichtige Frage ist für uns auch, wie der Fortschritt bei der Umsetzung der gemeinsam erarbeiteten Ziele überprüft werden kann. Sinnvoll erscheint uns, auch die spätere Umsetzung der Ergebnisse aus dem Bürgerbeteiligungsprozess von einer/m externen Berater*in, begleiten zu lassen. Wir versprechen uns aus den geplanten Nachbarschaftsgesprächen wichtige Impulse für die Integrationsarbeit in unserer Gemeinde, die wir gemeinsam in die Tat umsetzen möchten. 

 

SIE&WIR – gemeinsam helfen verbindet.

 

 

Für den Arbeitskreis Integration/AKI:

 

                                                                    LK  / Thorsten Walther

 

 

 


Was ist eigentlich Integration?

 

Menschen mit Migrationshintergrund verfügen in Bezug auf Bildungserfolge, Sprachkenntnisse, die Ausbildungs- und Erwerbsbeteiligung sowie weitere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens oft nicht über gleichberechtigte Teilhabe. Es ist für das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Wurzeln und den Zusammenhalt der Gesellschaft jedoch von großer Bedeutung, dass gleichberechtigte Teilhabe für alle in Ilvesheim lebenden Menschen realisiert wird.

 

Die Voraussetzung dafür ist Chancengleichheit – sie soll in den zentralen Lebensbereichen wie dem Bildungssystem, dem Arbeitsmarkt, dem Wohnungsmarkt sowie dem Vereins- und Freizeitleben für alle Menschen in Ilvesheim bestehen. Es gibt nämlich nicht „die Integration in die Gesellschaft“, sondern lediglich Integrationsprozesse in verschiedenen Teilbereichen Deshalb setzen wir uns ein für Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten, Bildungschancen, Sprachkurse, das alltägliche Zusammenleben, z. B. am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, im Kindergarten, in der Schule und im Verein und die Abwehr von Diskriminierung. Flüchtlinge müssen allerdings auch bereit sein, diese anzunehmen und grundsätzlich das ihnen Mögliche tun, um gesellschaftliche Teilhabe zu erreichen. Eine wichtige Voraussetzung erfolgreicher Integration ist deshalb, dass alle hier lebenden Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder vom Vorliegen eines Migrationshintergrunds bereit sind, Anerkennung und Respekt für einander sowie Offenheit für Angehörige anderer Kulturen und Religionen aufzubringen. Nur wer sich anerkannt und respektiert fühlt, wird auch bereit sein, unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

 

Erfolgreiche Integration bedingt das Zusammenwirken und das Engagement der Menschen in Ilvesheim. Dies bedeutet, dass die Gesellschaft Menschen mit Migrationshintergrund Angebote zur Beteiligung eröffnen muss. Und von Menschen mit Migrationshintergrund werden der Wille und das Engagement zur Annahme dieser Angebote erwartet, etwa beim Erwerb der deutschen Sprache.

 

In der Integrationsarbeit hat die Vermittlung der im Grundgesetz fest-geschriebenen und zwingend erforderlichen normativen Grundlagen

Vorrang. Zugleich wollen wir Neuzugewanderte dafür sensibilisieren, auf spezifische gesellschaftliche Werte oder Alltagskonventionen zu achten - die sie so eventuell aus ihrer Heimat nicht kennen - und diese wenn nötig zu respektieren (Alltagsregeln, z.B. Pünktlichkeit). 

 

Erfolgreiche Integrationsarbeit für Flüchtlinge wird uns helfen, den demokratischen Wandel zu bewältigen und das Armutsrisiko zu vermindern. Erworbene Qualifikationen geben Flüchtlingen auch die Möglichkeit einer „Rückkehr mit Perspektive“, also eine Form der Entwicklungshilfe dar. Dies kann langfristig auch dazu beitragen, Fluchtursachen zu bekämpfen.

 

Es ist also nicht nur ein Gebot des Asylrechts, sondern vor allem der Menschlichkeit und eines vorausschauenden Blickes in eine Zukunft, in der wir gemeinsam mit diesen Menschen leben werden, die ankommenden Geflüchteten in unserer Gemeinde zu unterstützen und gemeinsame Werte zu leben.

 

Alle Informationen über unsere Arbeit und die Flüchtlinge in Ilvesheim finden Sie auf www.integration-ilvesheim.de